Veranstaltungen

‘Er woltte die glegenheit in acht nehmmen’.
10.01.2022 von 18:15 bis 19:45

‚Opportunität‘, ‚Fortuna‘, ‚Anlass‘: Diese Begriffe stehen im Mittelpunkt der interdisziplinären Ringvorlesung „‚Die günstige Gelegenheit‘. Praktiken, Medien und Semantiken der ‚occasio‘ in der Vormoderne“. Gefragt wird nach dem Einfluss solcher ‚Gelegenheiten‘ auf das menschliche Handeln in der Vormoderne und wie es aus künstlerischer bzw. literarischer Perspektive aufgearbeitet wurde. Im Rahmen dieser Ringvorlesung hält Prof. Dr. Michael Rohrschneider einen Vortrag zu Gelegenheiten und Opportunitäten im Kontext des Westfälischen Friedenskongresses.

Weder Krieg noch Frieden?
06.11.2021 von 10:45 bis 11:15

Mit dem am 24. Oktober 1648 unterzeichneten Westfälischen Frieden sollte ein universaler und dauerhafter Friedenszustand hergestellt werden. Die Realität am Niederrhein sah im nächsten Jahrzehnt jedoch deutlich anders aus, sodass sich die Frage stellt, ob und inwiefern das Jahr 1648 überhaupt einen signifikanten Einschnitt für die Menschen der hiesigen Region darstellte. Der Vortrag knüpft mit dieser Fragestellung an neuere Forschungstendenzen an, die den Fokus stärker auf Übergangs und Transformationsphasen von Krieg und Frieden richten, als dies in der älteren Historiographie der Fall war. Der Vortrag findet im Rahmen der Tagung des Historischen Vereins für den Niederrhein "Neues vom Niederrhein" statt.

Quo vadis Dreißigjähriger Krieg? Eine Standortbestimmung
10.07.2021

Vortrag (Prof. Dr. Rohrschneider) Vortrag im Rahmen der Tagung "'in Betrachtung gegenwärtiger jämmerlicher Zeiten'. Neue Forschungen zur Geschichte des Dreißigjährigen Krieges in Württembergisch Franken" des Historischen Vereins für Württembergisch Franken e.V. in Schwäbisch Hall (9./10.7.2021).

Kursachsen und Europa im Dreißigjährigen Krieg
13.11.2020

Podiumsdiskussion (Prof. Dr. Rohrschneider und Dr. Goetze) Bei der Dresdner Tagung "Kurfürst Johann Georg I. und der Dreißigjährige Krieg in Sachsen" sind Prof. Dr. Rohrschneider und Dr. Goetze bei der Podiumsdiskussion zu "Kursachsen und Europa im Dreißigjährigen Krieg" dabei. Weitere Informationen zur Tagung finden sich unter dem angegebenen Link.

Understanding and overcoming conflict
18.03.2020 bis 21.03.2020

Bonn international conference on history teaching and peacebuilding Internationale Tagung und Lehrkräftefortbildung mit der Abteilung für Didaktik der Geschichte und der Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte der Universität Bonn in Kooperation mit dem Zentrum für Historische Friedensforschung. Informationen finden sich auf dem Tagungsblog.

Make books, not war!
15.01.2020

Vorstellung neuer Publikationen zur frühneuzeitlichen Friedensforschung Dr. Dorothée Goetze und Prof. Dr. Michael Rohrschneider laden zur Vorstellung neuer Publikationen zur frühneuzeitlichen Friedensforschung ein. - Dorothée Goetze/Lena Oetzel (Hg.): Warum Friedenschließen so schwer ist. Frühneuzeitliche Friedensfindung am Beispiel des Westfälischen Friedenskongresses (Schriftenreihe zur Neueren Geschichte 39, NF 2), Münster 2019, Aschendorff, ISBN 978-3-402-14768-9 - Michael Rohrschneider (Hg.): Frühneuzeitliche Friedensstiftung in landesgeschichtlicher Perspektive (Rheinisches Archiv, 160), Wien/Köln/Weimar 2020, Böhlau, ISBN 978-3-412-51584-3 Michael Kaiser (Köln/Bonn) thematisiert in seinem Impulsvortrag frühneuzeitliche Friedensfindung und führt zugleich in den Forschungskontext ein. Im anschließenden Podiumsgespräch wird die gesellschaftliche Relevanz frühneuzeitlicher Historischer Friedensforschung diskutiert.

Von "Übeldenkenden" und "Gutgesinnten"
12.12.2019

Beobachtungen zu Faktionen und Parteien am Immerwährenden Reichstag um 1750 Vortrag an der Universität Halle am 10. Dezember 2019. Zum Programm des Kolloquiums klicken Sie hier.

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