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Die Rezeption des Westfälischen Friedens durch Juristen und Historiker im 18. und 19. Jahrhundert

Eckhard Zühlke M.A.

Nach den Weltkriegen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist der Dreißigjährige Krieg das historische Geschehnis, das sich am tiefsten in das kollektive Gedächtnis der Deutschen eingegraben hat. Von daher erhält der Westfälische Friedenskongress, der jenen Krieg beendet hatte, seine besondere Bedeutung. Diese Arbeit untersucht, ob und, wenn ja, inwieweit die Ergebnisse und Auswirkungen dieses Kongresses auch noch von den Juristen und Historikern des 18. und 19. Jahrhunderts wahrgenommen und bewertet worden sind. Für diese Betrachtung stellt das Jahr 1806, in dem das Heilige Römische Reich Deutscher Nation endete, eine Zäsur dar.

Aus der Vielzahl der möglichen rechts- und geschichtswissenschaftlichen Autoren ist unter den Aspekten der Relevanz und Arbeitsökonomie eine Auswahl zu treffen. Jeder einzelne Autor wird mit einem Biogramm, mit seinen Werken und deren Wirkungen und insbesondere mit seinen Äußerungen zum Westfälischen Frieden dargestellt. Bisher sind folgende Autoren bearbeitet worden:

Juristen: Johann Jacob Moser, Johann Stephan Pütter, Karl Friedrich Eichhorn

Historiker: Johann Martin Chladenius, Arnold Herrmann Ludwig Heeren, Karl Ludwig von Woltmann, Leopold von Ranke, Johann Gustav Droysen, Moriz Ritter.

Etwa fünf weitere Autoren sollen folgen.

Durch eine vergleichende Betrachtung der Äußerungen der einzelnen Autoren soll eine Gesamtschau der Rezeption des Westfälischen Friedens im 18. und 19. Jahrhundert im Kreise der Juristen und Historiker gewonnen werden. Ein Blick auf die Wahrnehmung und Bedeutung des Westfälischen Friedenskongresses aus heutiger Sicht wird die Arbeit abschließen.

Kontakt: eckhard.zuehlke@t-online.de

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