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Der welfische Gesandte Jakob Lampadius auf dem Westfälischen Friedenskongress

Tina Braun M.A.

Der braunschweig-lüneburgische Gesandte Dr. iur. Jakob Lampadius (1593-1649) gilt als einer der fähigsten Staatsrechtslehrer seiner Zeit. Auf dem Westfälischen Friedenskongress zählte er zu den besonders erfahrenen Diplomaten und war speziell unter den protestantischen Kongressteilnehmern gut vernetzt. Bereits 1644 traf er in Osnabrück ein und entwickelte sich zu einer der markantesten Persönlichkeiten unter den reichsständischen Bevollmächtigten. Sein Einfluss beruhte zu einem nicht geringen Teil auf den guten Beziehungen, die er zu den schwedischen Gesandten Johan Oxenstierna und Johan Adler Salvius unterhielt. In wöchentlichen Berichten informierte er Herzog Christian Ludwig von Braunschweig-Calenberg über das Kongressgeschehen der vergangenen sieben Tage. Anhand dieser vorzüglichen Quelle untersucht die Dissertation seinen Einsatz für das Haus Braunschweig-Lüneburg, die Sache der Protestanten und nicht zuletzt für das Reich insgesamt.

Die Arbeit ist auf dem Dissertationenserver der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn veröffentlicht worden und kann hier heruntergeladen werden.

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